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22. August 2009
Zürcher Hauptbahnhof aus Maulwurf Perspektive und was passiert mit einem leeren Yogurtbecher...
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Bewaffnet mit Regenschirm und "guten" Schuhen besammelten wir uns bei der Post in Oberwil. Dass wir das Erstere (den Regenschirm) vergebens mitgenommen haben, war uns um 8 Uhr in der früh noch nicht bewusst.
Der "Hölzige" ist eingetroffen, dann sind wir komplett. Nach einer Schuhkontrolle und ein paar Erklärungen des Reiseführers, bestiegen wir den Bus zum Hauptbahnhof Zürich.
Im Handumdrehen parkierte unser Fahrer den Bus auf der Gross-Baustelle in Zürich (dieser Gratis-Parkplatz in Zürich muss man sich merken). Der Koffein Spiegel hat bei manchen schon einen gefährlichen Tiefstand erreicht. Da hat uns den "Kafi und Gipfeli" Break grad noch gerettet .
Durchmesserlinie, Los 2, Durchgangsbahnhof Löwenstrasse... Nach Erklärungen durch den Speziallisten und einem Kurzfilm war uns theoretisch klar, was uns da unter dem Bahnhof Zürich erwartet. Wir haben uns umgezogen: Helm, Leuchtweste und allenfalls Gummistiefel für diejenigen, welche ihre Schuh am Abend nicht putzen wollten.
Unten angekommen wurde der Fortschritt des Projekts genaustens erklärt. Sind wir jetzt unter dem Bahnhof? Fliesst uns gerade die Sihl über dem Kopf hinweg? Ich habe ein wenig den Überblick verloren. Unsere Speziallisten haben jedoch einen kühlen Kopf bewahrt und uns wohlauf wieder ans Tageslicht geführt.
Eine offene Frage bleibt jedoch: Da liegt ja noch diese Bohrmaschine unter dem Bahnhofsplatz - einbetoniert und abgeschieben... Wird sie jemals wieder Tageslicht sehen oder bleibt sie da wo sie ist? Die Archiologen in 1000 Jahren müssen ja auch wieder etwas zum "Pinzeln" haben.
Langsam knurrte uns der Bauch... somit was es an der Zeit uns auf die Socken zu machen. Im Hotel Löwen, Hausen am Albis, war schon alles bereit... Platz nehmen und geniessen.
Nach dieser Stärkung ging es Richtung Sihlbrugg. An der Eingangstür stand plastOil. Es wurde uns gezeigt, wie aus meinen gesammelten Yogurtbecher Oil gewonnen wird... unglaublich! Auch hier war uns ein Spezialist zur Seite, denn für die vielen Behälter, Rohre, Silos, Abfallballen war erkärungsbedarf notwendig. Die "Verbotsschildchen" haben auch mich veranlasst die Kamara ausgeschaltet zu lassen .
Wir waren dann rund eine Stunde vor Termin wieder in Oberwil. Das Restbudget der Zeit wollte man natürlich voll ausnutzen und da niemand Einwendungen für einen Schlummertrunk hatte... . Es blieb dann nicht bei diesem "Einen"... . Komisch war nur die plötzlich Aufbruchstimmung um 5 Minuten vor sieben... aber das ist eine andere Geschichte .
| Wir genossen diese Abwechslung kurz vor unserem 125 Jahre Jubiläum... |
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Nochmals vielen Dank für die Einladung und allen Beteiligten für Ihre Arbeit.
Herby
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