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März 2007
Das Abenteuer Feuerwehr beginnt!!
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Als ich Ende des letzten Jahres die erste Übung des Dritten Löschzuges der Stützpunktfeuerwehr Zug besuchte, war ich sofort fasziniert von den verschiedensten Aufgaben, die diese Feuerwehrleute jederzeit erwarten können. Etwas für mein Dorf, Kanton und vor allem für alle Leute in Not zu tun, war für mich schon immer ein schöner Gedanke. Zu dem wird kaum in einem anderen Verein, wie in der Feuerwehr, echte Kameradschaft so gepflegt.
2./3. März, Grundkurs für Neueingeteilte der Gemeinde- und Betriebsfeuerwehren
Aufgeregt und zugegeben noch ein Bisschen müde trafen Philipp, Christian und ich um 7.15 Uhr im Ausbildungszentrum Schönau ein, um unseren ersten Schliff zum AdF zu bekommen. Nach einer kurzen theoretischen Einführung über das Feuerwehrwesen im Kanton Zug, durften wir, zusammen mit unseren Kameraden aus allen Gemeinden, endlich richtig ran. Selbstrettung von einem Gebäude, mit der neu erlernten Karabinerbremse, Leitungsdienst und Anhängerleiter. Das Highlight des Zweitägigen Kurses war zweifellos das Erlebnis Feuer. War echt cool, das Feuer zu bekämpfen und mal eine Fettexplosion hautnah zu erleben.
9./10. März, Grundkurs für Neueingeteilte der Stützpunktfeuerwehr Zug
Nach Video und Powerpoint Präsentation und einer kleinen Lernkontrolle ging es gleich richtig los. Mit Trennscheibe und Kettensäge gegen Holz und Eisen, Pionierdienst ist gefährlich aber trotzdem spannend. Nach der Pause wurde es lustig, mit dem Sprungretter über Autos und dabei möglichst schnell einsatzbereit sein. Am Mittag verschoben wir in Richtung Brandenberg, wo uns wie immer eine reichliche Mahlzeit spendiert wurde. Am Nachmittag, ausgeruht und satt gegessen ging es auf den 32 m hohen Hubretter. Uns wurde eindrücklich bewiesen, das dieses Gerät unabdingbar ist, haben wir doch genügend Häuser die diese Höhe sogar überschreiten. Und wenn nicht gerade für den Ernstfall bestimmt, braucht Dani Hegglin den Retter um die Glühbirnen am Gebäudeäussern, in gut 12 m zu wechseln. Das Highlight wie immer zum Schluss, die Übergabe des persönlichen Pagers, 19 neue AdF's stolz posierend beim Abtreten.
Müde aber wie immer motiviert begannen wir den nächsten Tag mit Löscheinsatz, Kolin 4 und Bahni waren unsere Unterstützung. In der nächsten Lektion durften wir den Ernstfall gerade mal prüfen, unser Sandsackdamm hielt zum Schluss nicht mehr, und der Keller wurde beinahe überflutet. Mit gemeinsamer Kraft wurde geschrubbt und gesaugt. Den Rest des Tages verbrachten wir mit dem TLF und übten zum Schluss noch den Lüfter in Betrieb zu nehmen.
16./17. März Atemschutz Grundausbildung
- Atemschutz = Verantwortung
- Stehe still und sammle dich
Spätestens im Parcours, blind durch die Schotterpiste, ist man froh, diese Grundsätze vorher tausendmal gehört zu haben. Als unsere Jacken schwarz und unsere Atemschutzabzeichen nicht mehr als Gelb erkennbar waren, ging es in den Keller des Brandhauses. Wir simulierten das Türaufmachen ohne in einen so genannten Flashover zu geraten. Der Steinboden bis zum Maximum aufgeheizt und die Luft an der Decke bis zu 500 Grad heiss, hurten wir in unserer Stellung und versuchten mit Wasser den Raum abzukühlen. Der Rückzug durch das Treppenhaus nach Oben war wohl das schlimmste, eine riesen Hitze, die sich nur derjenige vorstellen kann welcher es selber erleben durfte.
Dieser zweitägige Atemschutzkurs war für mich das absolute Highlight der ganzen Ausbildung. Es war im Ganzen eine super Erfahrung, kann mich nicht mehr daran erinnern, wann ich das Letzte mal so viel spannendes, Neues und vor allem brauchbares gelernt habe.
Wir, die Drei Neuen des 3. Löschzuges freuen uns jetzt auf unsere ersten Einsätze, wo wir unser erlerntes umsetzen möchten.
Zum Schluss möchte ich mich bei allen bedanken, welche uns durch diese Tage begleitet haben, die Instruktoren, die Motorfahrer, die Besucher und natürlich der Fourier, welcher immer genug Essen und Sold für uns bereit hielt.
Sdt. Basil de Sepibus
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